Wintersemester 2018/19

Dienstags 14-tägig, 18.30 Uhr,

Beginn:  9. Oktober

Großer Hörsaal G 001, Lothstrasse 34

 

 

Kein Komponist ist näher an Gott als Schubert.

(Artur Schnabel)

 

 

Franz Schubert

und die musikalische Romantik

14-tägige Vortragsreihe mit

Musikaufführungen und

Werkinterpretationen

von

Prof. Dr. Theodor Schmitt

 

 


Termine:

Dienstags 14-tägig,  jeweils 18.30 Uhr

Großer Hörsaal G 001, Lothstrasse 34

                                         
9. Oktober
Das Zeitalter der Romantik.
Schuberts Leben und Persönlichkeit

   Zusammenfassung als Download
  

23. Oktober
Das Kunstlied der Romantik und seine Vorläufer


6. November
mit Jussi Järvenpää – Bariton
Schuberts Liederzyklen.

Jussi Järvenpää interpretiert Lieder

aus der „Winterreise“

 




20. November

Die „Schubertiaden“: ein Künstlerkreis voller Musik.
Ehemalige Studierende der HM musizieren
Kammermusikwerke.

 


4. Dezember

„Auf dem Weg zur großen Symphonie“:
Schuberts sinfonische Entwicklung.

 


18. Dezember
mit dem Diogenes Quartett

Schuberts späte Kammermusik.
Das Diogenes Quartett
interpretiert Streichquartette



 


8. Januar

Sehnsucht nach einer anderen Welt:
letzte Klavierwerke, letzte Symphonie

 

Eintritt frei!

 

 

Lieder sang ich nun lange, lange Jahre.

Wollte ich Liebe singen, ward sie mir zum Schmerz.

Wollte  ich wieder Schmerz nur singen,

ward er mir zur Liebe.

So zertheilte mich die Liebe und der Schmerz.

 

 

Franz Schubert (1797 - 1828) war der erste bedeutende Komponist der Romantik. 1822 schrieb er unter dem Titel „Mein Traum“ eine autobiographische  Erzählung, aus der das vorstehende Zitat stammt. Es deutet an, wie sehr sich in Schuberts Musik die Vielschichtigkeit seiner Persönlichkeit und seine seelische Zerrissenheit niederschlagen, vor allem in seinen Liedern und in seinen späten Instrumentalwerken. Schubert lebte in Wien, umgeben von einem kleinen Freundeskreis, im Schatten Beethovens. Seine Genialität wurde erst nach seinem tragisch frühen Tod erkannt. Das Unverwechselbare an Schuberts Musik ist ihr gebrochener Klangcharakter, ihr ambivalenter „Ton“, der zwischen Melancholie und Glück, zwischen volkstümlicher Ländler-Seligkeit und Todesangst changiert.

 

Im Mittelpunkt der 14-tägigen Vortragsreihe stehen Erörterungen zu Schuberts Musik, zu seiner Persönlichkeit, seinem Leben und zum Zeitalter der Romantik.

 

Als Besonderheit sind Auftritte professioneller Künstler im Rahmen zweier  Gesprächskonzerte geplant:
am
6. November interpretiert der finnische Bariton
Jussi Järvenpää Lieder aus der „Winterreise“,
am
18. Dezember spielt das renommierte Diogenes Quartett späte Streichquartette von Schubert.

 

Die Vorlesungsreihe ist öffentlich, auch Musikinteressierte ohne klassische Musikerfahrung sind willkommen.

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei!