Prof. Dr. Theodor Schmitt

Musikhistorische Vortagsreihen

an der Hochschule München

Wintersemester 2021/22

 

Dienstags 14-tägig, 18.00 Uhr

Beginn:  12. Oktober 2021

Großer Hörsaal G 001, Lothstrasse 34

Operngenie und Lebenskünstler

 

 

Die  Wagner-Vorlesung  findet  statt!

 

Sehr geehrte Musikfreunde, liebe Studierende,

nach Wochen der Unsicherheit und einem organisatorischen Kraftakt der Hochschule in den letzten Tagen ist es nun sicher: die Vorlesung über Richard Wagner kann stattfinden!

 

Dienstags 14-tägig ab 18.00 Uhr – Beginn: 12. Oktober

Großer Hörsaal G 001, Hochschule München, Lothstraße 34, Erdgeschoß

 

Bitte beachten Sie die geänderte Anfangszeit: nun 18.00 Uhr

 

Für eine Teilnahme an der Veranstaltung gelten die 2-G-Corona-Regeln!

Alle Gäste (Nicht-Studierende, Nicht-Mitglieder der Hochschule) werden am Hochschuleingang abgeholt und auf die Einhaltung der 2G-Regel überprüft. Eine Maske ist in allen Räumen der Hochschule zu tragen – auch während der Vorlesungen. Bitte nutzen Sie die Vielzahl der Plätze des Großen Hörsaals! In der Pause wird der Hörsaal gründlich gelüftet, Gruppenansammlungen auf Gängen sollen vermieden werden.
Wir bitten um Verständnis für die Maßnahmen!

Kinder, schafft Neues!

(Wagner)

Richard Wagner (1813 - 1883) war eine der ­schillerndsten Persönlichkeiten der Musik­geschichte. In seinem Charakter ebenso widersprüchlich wie in seinen zahlreichen theoretischen Schriften und sozialpolitischen Anschauungen, von Tiefschlägen des Lebens hin und her geworfen, gelang es ihm dennoch, ein gewaltiges Opernwerk zu komponieren und dabei eine neue Form der Oper zu schaffen. Bereits zu Lebzeiten waren seine Kompositionen Gegenstand heftiger Kontroversen, noch heute spaltet ihr nationalistisches Pathos die Anhänger der klassischen Musik. Dennoch ist die Genialität seiner musikalischen Ideen und ihr Fortwirken auf spätere Komponisten von kaum zu überschätzender Bedeutung. Seine Einfälle in Melodik, Harmonik und Instrumentierung zählen zu den Höhepunkten der romantischen Musik.

 

Mit seinen Werken zielte Wagner auf eine grundlegende Reform der Oper: weg von der Oper als „kulinarischem Sängerfest“, hin zum integrierten durchkomponierten „Musikdrama“. Sein imaginäres Vorbild war dabei das Drama der Antike, bei dem alle Gestaltungsmittel einer dramatischen Idee untergeordnet waren: Dichtung, Musik, Inszenierung und Bühnenbild – das „Gesamtkunstwerk“, das Wagner am Ende seines Lebens im eigenen Festspielhaus in Bayreuth realisierte.

 

Die Vorlesungsreihe widmet sich einerseits dem faszinierenden Leben Wagners. Sie zeigt seine Entwicklung vom jungen antimonarchistischen Revolutionär bis hin zum Protegé und Spendenempfänger des ­bayerischen Königs Ludwig II. Im Mittelpunkt aber steht die  Erörterung von Wagners Musik und seiner Opern anhand zahlreicher Bild- und Tondokumente sowie durch Interpretationen am Klavier.

 

„Da wird komplexe Musik einfach und spannend erklärt. Toll!” (Soziale Medien)

 

12. Oktober

Einführung – Jugendjahre – Frühwerke

 

26. Oktober

Dresdner Jahre – „Der fliegende Holländer“

 

9. November

Der Maiaufstand 1849 – „Tannhäuser, “Lohengrin“

 

23. November

Züricher Jahre – Musikdrama „“Tristan und Isolde“ (1)

 

7. Dezember

„Tristan und Isolde” (2) – Freundschaft mit König Ludwig II.

 

14. (!) Dezember

Bayreuther Jahre – „Der Ring des Nibelungen”

 

11. Januar

Wagners Inszenierungsstil – Wieland Wagner und heutige Regisseure

 

Fakultät für Studium Generale
und
Interdisziplinäre Studien